Operative Intensivmedizin

Operative Intensivmedizin

Die interdisziplinäre Intensivstation mit 8 Betten in Einzelzimmern steht unter der organisatorischen Leitung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

  • Patientenverfügung
  • interdisziplinäre Intensivstation
  • Einzelzimmer

Einblicke in unsere Tätigkeit

Für uns steht der Mensch  – also Sie selbst oder Ihre Angehörigen –  im Mittelpunkt.

Die interdisziplinäre Intensivstation mit 8 Betten in Einzelzimmern steht unter der organisatorischen Leitung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

 

Hier überwachen und behandeln wir, unterstützt von hierfür speziell ausgebildeten Pflegefachkräften, rund um die Uhr und mit modernstem Equipment Patienten nach großen Operationen, solche mit schweren lebensbedrohenden Erkrankungen oder erheblichen Verletzungen in enger Kooperation und Abstimmung mit den für das Grundleiden zuständigen Fachärzten.

 

Intensivmedizin wird von Außenstehenden häufig als Sinnbild seelenloser Apparatemedizin empfunden, in welcher der Patient nur noch eine Nebenrolle einnimmt. Ziel einer modernen Intensivtherapie ist aber keineswegs die unkritische Lebenserhaltung um jeden Preis, das medizinisch Machbare ist nicht immer gleichbedeutend mit dem medizinisch Sinnvollen.

 

Vielmehr geht es uns um die Überbrückung vorübergehender bedrohlicher Störungen lebenswichtiger Organfunktionen, mit dem Ziel, dem kritisch Erkrankten die Chance auf ein lebenswertes Dasein nach entsprechender Stabilisierung zu erhalten.

 

In Grenzfällen steht über allem der – z.B. im Rahmen einer Patientenverfügung-  bewusst geäußerte Patientenwille. Ist eine solche bewusst getroffene Festlegung nicht erfolgt oder erkrankungsbedingt nicht mehr möglich, so versuchen wir im vertrauensvollen Gespräch mit den nächsten Angehörigen den mutmaßlichen Willen des Betroffenen zu ergründen.

 

Die meisten diagnostischen und therapeutischen Interventionen (mit Ausnahme spezieller Röntgenuntersuchungen oder größerer Operationen) können hier direkt am Patientenbett durchgeführt werden. Um dem Patienten hierbei Angst und Schmerzen zu ersparen, kann es, wie z.B. im Falle einer maschinellen Beatmung, erforderliche werden, den Patienten in einer mäßig tiefen Vollnarkose zu halten (in den Medien oft reißerisch als „künstliches Koma“ bezeichnet).

 

Auch in dieser durch Maschinen, IT und viele Schläuche und Kabel geprägten Umgebung steht für uns der Mensch  – also Sie selbst oder Ihre Angehörigen –  für uns im Mittelpunkt.